Unterschied Lachs und Lachsforelle

Der Lachs gilt seit Urzeiten als Inbegriff für einen vorzüglichen Speisefisch. Unzählige Zubereitungsvarianten machen diesen Fisch besonders attraktiv, sodass er in jedem besseren Restaurant auf der Speisekarte geführt wird. Besonders geräucherter Lachs hat weltweit ausgesprochen viele Liebhaber. Lachs ist aber nicht gleich Lachs. Am bekanntesten ist der Atlantische Lachs. Insgesamt gibt es jedoch neun Lachsarten. Alle Lachsarten an dieser Stelle abhandeln zu wollen, wäre eine längere Geschichte. Beschränken wir uns doch auf den verbreitetsten und beliebtesten Lachs, den Atlantischen Lachs mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Salmonidea. Bestens bekannt sind die fast unglaublichen Anstrengungen der Fische, wenn sie zum Laichen große Distanzen überbrücken, um in einem Süßwasserfluss ihre Eier abzulegen. Auch größere Hindernisse und Höhenunterschiede werden von den Fischen mit beeindruckender Geschicklichkeit gemeistert. Dieser Wanderfisch kann sich sehr gut an die unterschiedlichsten Wassergegebenheiten anpassen.

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Lachse

Je weiter der Fisch in den Fluss schwimmt, desto geringer ist der Salzgehalt, und irgendwann schwimmt er im süßen Wasser. Nur mental starke Fische können diesen auch psychologischen Stress schadlos überstehen. Viele Fische überleben diese gefahrvolle Laichwanderungen leider nicht. In Mitteleuropa, also Deutschland und der Schweiz, ist der Lachs ungefähr um 1950 ausgestorben. Die Bemühungen den Lachs wieder anzusiedeln, sind seit etwa 1983 mit Erfolgen belohnt worden. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Lachs wieder verbreiten wird. So wurde 2008 erstmals im schweizerischen Basel wieder ein Lachs gefangen. Das Hauptvorkommen ist nach wie vor in den vielen Flüssen in Alaska und Kanadas zu beobachten. Millionen von Fischen unternehmen die alljährliche strapaziöse Reise zu den idealen Laichgründen. Vielerorts werden künstliche Überbrückungshilfen für die Fische gebaut, um den Schwund durch eine natürliche Ursache zu mindern. Der steigende Bedarf an diesem edlen Fisch wird mit Lachszuchten kompensiert. Denn um die ertragreichen Flussgewässer nicht zu überfischen, muss künstlich nachgeholfen werden. Der Bedarf steigt stetig. Die Zucht ist vergleichbar mit der Zucht der Regenbogenforelle. Geschlechtsreife werden wie üblich gestreift. Die gewonnenen Eier werden befruchtet, um dann in einem Schlupfbecken mit Süßwasser gehalten zu werden. Mit Trockenfutter aufgezogen warten nun die Jungfische in speziellen Teichen oder auch Becken, um dann ins Salzwasser übersiedeln zu können. Bis zu ihrer Schlachtung verbleiben nun die Fische in Netzgehegen, die in Küstennähe positioniert sind. Diese Zuchtgehege werden natürlich von den Züchtern laufend überwacht. Die größten Zuchtanlagen befinden sich in Norwegen, sind aber öfters mal in der Kritik der Öffentlichkeit. Zur Aufzucht wird Wildfisch verwendet, was die Fischer auf den Plan ruft. Öfters brechen solche Zuchtlachse aus und vertreiben Wildlachse. Damit nicht genug, gezüchtete Lachse werden niemals ein Laichgebiet aufsuchen, und der Bestand an Naturlachs schwindet. Ganze Biotope werden so verändert.

Lachsforelle

Lachsforelle

Auch die Lachse wurden nicht von einer Genveränderung verschont. Aus den Genen des Königslachs und des Zoarces americanus wird eine Art transgener Fisch gezüchtet. Mit diesen Wachstumshormonen verkürzt sich das Leben des Zuchtlachses von etwa drei Jahren auf gerade noch etwa 18 Monate oder noch weniger. In den USA ist dieser genveränderte Fisch als Speisefisch bereits offiziell zugelassen. Unter dem Namen Aqua Advantage Salmon wird dieser Fisch zum Verzehr angeboten. Ob sich diese Art Fisch durchsetzen wird, ist doch eher fraglich, da insgesamt genveränderte Nahrungsmittel auf viel Kritik stoßen. Als Alternative zum Lachs wird sehr oft die Lachsforelle auf den Speisekarten angeboten. Hier einen direkten Vergleich zu ziehen, ist nicht möglich. Denn genau genommen gibt es gar keine Lachsforelle. Hier handelt es sich richtigerweise um Regenbogenforellen. Um die Regenbogenforellen etwas größer werden zu lassen, werden sie ähnlich dem Lachs gezüchtet. Durch das Beimischen von Futterzusatz zum Beispiel Garnelen bekommen die Regenbogenforellen ein ähnlich rotes Fleisch wie Naturlachse.

Mit der Nahrung nehmen Lachse Astaxanthin im Körper auf. Dies verleiht dem Lachs nicht nur die rosa Farbe beim Fischfleisch. Es verleiht ihnen auch unendlich Power, um die lange Strecken zu den Laichgebieten verkraften zu können. Auch Hochleistungssportler greifen zu dieser Substanz, um Stresssituationen, aber auch Muskelbeanspruchungen besser auffangen zu können. Ebenso hilft der rote Stoff gegen Rheuma und chronischem Durchfall. Krebs kann im Anfangsstadium bekämpft werden. So wird dies auch Zuchtfischen wie Lachs und auch der Lachsforelle (Regenbogenforelle) ins Futter gemischt, um die Fische bei Laune und guter Gesundheit zu halten. Lachs und Lachsforelle zählen wohl zu den beliebtesten Speisefischen weltweit. Sowohl roh, geräuchert oder auch gekocht oder gebraten, es handelt sich immer um Delikatessen, die ihre Liebhaber haben. Durch seinen geringen Fettanteil und der Omega-3-Fettsäure handelt es sich um eine kalorienbewusste Nahrungsaufnahme, man könnte auch sagen eine Delikatessen-Diät. Dem Laien fällt es schwer Zuchtlachs von Wildlachs zu unterscheiden. Bestenfalls das Fleisch lässt sich zuordnen. Der Wildlachs soll etwas satter im rosafarbigen Fleisch sein. Dazu müsste man jedoch einen Wildfang und einen Zuchtlachs nebeneinander legen, um diesen kleinen Unterschied eindeutig erkennen zu können.

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12. Juli 2017 | Posted in Cooking Food and Wine
Diese Autor hat veröffentlicht 3 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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