Mehr Lebensfreude durch Testosteron steigern?

Mehr Testosteron gleich mehr Kraft, Energie, Potenz und letztlich mehr Lebensfreude, so die Meinung vieler Männer. Ob ein höherer Testosteronspiegel aus jedem Mann nun einen wirklich echten „Mann“ macht, ist eher unwahrscheinlich. Potenz ist für Frauen kein Indikator, ob ein Mann nun wirklich auch ihren persönlichen Vorstellungen von Männlichkeit entspricht. Frauen wünschen sich wohl einen Mann mit gutem „Stehvermögen“, das reicht aber längst nicht aus. Denn das sind doch eher kurze Momente. Fürsorge, Hilfsbereitschaft, gutes Benehmen, Fairness und vieles mehr werden von Frauen jedoch genau so, wenn nicht viel höher geschätzt, und zwar für ein ganzes Leben lang. Die Frauen sind sich einig: Der Testosteron-Spiegel wird von den meisten Männern total überbewertet. Eine so genannte erektile Dysfunktion kann als Ursache einen Mangel an Testosteron haben, muss es aber nicht. Nicht nur der Körper muss „mitspielen“, denn schließlich auch der Kopf sollte frei sein. Bevor man jedoch gleich einen Facharzt oder gar Psychiater aufsucht, kann eine einfache Ursachenforschung selber gemacht werden. Oft sind es an sich kleine, banale Umstände die für ein „Versagen“ verantwortlich sein können.

Kryptopyrrolurie BehandlungDie Ursache ist sehr oft im mentalen Umfeld zu finden. Stress und Druck am Arbeitsplatz, wirtschaftliche Probleme, in der Beziehung kriselt es, Sorgen und Ängste und vieles mehr. Dann stellt sich natürlich die Frage: Handelt es sich um eine einmalige Störung, oder kommt dies öfters mal vor. Die Redewendung, dass das Gehirn von Männer vom Unterleib gesteuert werden, ist somit erwiesenermaßen falsch. Es ist nämlich genau umgekehrt. Erst wenn verschiedene Hormone über das Blut das Hirn erreicht haben, werden die entscheidenden „Befehle“ Richtung Hoden ausgesandt. Von einer Überbewertung von Testosteron zu sprechen, ist aber auch nicht ganz richtig. Dies kann allenfalls auf das Ego von Männern und ihre Sexualität bezogen werden. Auf Testosteron kann kein Körper verzichten. Bei Männern erfolgt die eigentliche Produktion des Luteinisierendes Hormons (LH) in den Hoden. Kleinere Mengen an Androgenen werden von der Nebennierenrinde hergestellt. Auch Frauen haben eine körpereigene Testosteron-Produktion, die in den Eierstöcken und im kleinen Maße ebenfalls in der Nebennierenrinde vonstatten geht. An Protein gebunden wird Testosteron an verschiedene Organe transportiert. Den Transport übernimmt das Blut. In der Pubertät wird die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale wesentlich von Testosteron gesteuert. Im Erwachsenenalter sorgt Testosteron für deren Erhaltung. Erwiesen ist, dass Testosteron sich nicht nur auf die Libido (sexuelles Verlangen) auswirkt. Ein hoher Testosteron-Spiegel äußert sich auch in einem dominanten Verhalten, das bis zu einer richtigen Aggressivität ausarten kann. Damit verbunden ist Kraft und Ausdauer. Zu wenig Testosteron bewirkt genau das Gegenteil. Dauernde Müdigkeit, Lustlosigkeit, und sexuelles Desinteresse. Auch bei Frauen hat Testosteron die gleichen Auswirkungen. Sowohl Männer und auch Frauen haben diverse Möglichkeiten ihren Testosteron-Spiegel künstlich anzuheben. Allerdings ist dies bei Frauen nicht ganz ohne Risiko. Testosteron kann bei Frauen zum Teil irreparable äußerliche Veränderungen bewirken. Zu viel Testosteron über längere Zeit kann bei Frauen sehr unschön enden. Sie können langfristig nämlich männliche Züge annehmen. Der Gesichtsausdruck verliert die Femininität, die Stimme kann sich verändern, so dass sie eher wie ein Mann klingt. Ein „Damenbart“ kann wachsen, und auch die Muskeln können sichtbar zulegen, die Klitoris kann Dimensionen annehmen, die eher an einen sehr kleinen Penis erinnern. Nach dem Absetzen der Einnahme von künstlichem Testosteron bilden sich diese unerwünschten Begleiterscheinungen in den meisten Fällen nicht zurück. Daher sollten Frauen generell auf künstliches Testosteron verzichten. Der Handel bietet auch für Frauen Mittel zur kurzfristigen Stimulanz. In den USA wird bei Männern zur Zeit sehr oft mit Testosteron-Spritzen gearbeitet. Diese Methodik ist bei Fachärzten jedoch nicht ganz unumstritten. Etwa 10 % der so behandelten Männer mussten zum Teil nicht unerhebliche Nebenerscheinungen beklagen. Probleme mit der Haut, Schlafstörungen, auch Haarausfall und eine übernatürliche Vergrößerung der Brustdrüse wie auch Kopfschmerzen können die Folge sein. Ob solche Testosteron-Spritzen nun einen Einfluss auf die Entstehung von Prostatakrebs haben, ist noch nicht klärend erwiesen. Allerdings sollten Menschen, die bereits an Prostatakrebs erkrankt sind, auf keinen Fall Testosteron spritzen lassen. Forscher sind der Überzeugung Testosteron beschleunige den Prostatakrebs. Ohne vorgängige Prostata-Untersuchung sollte deshalb niemals Testosteron gespritzt werden. Eine weitere Option zur zusätzlichen Aufnahme von Testosteron besteht in einem Gel. Auch das ist eine etwas mühsame und mit Auflagen verbundene Möglichkeit. Das Gel muss täglich am Morgen aufgetragen werden. Der direkte Kontakt zu Mitmenschen, besonders Kindern und auch schwangeren Frauen muss vermieden werden. Mit Astaxanthin bietet der Markt nun eine weitere Option ein natürliches Präparat zur Bildung von Testosteron. Dieses Carotinoid soll nach Angaben der Vertreiber sehr viele und fast schon unglaubliche positive Eigenschaften beinhalten. Ob es sich hier lediglich um eine tolle Vermarktung mit Wunschdenken oder Tatsachen handelt, ist von der Wissenschaft noch nicht geklärt. Erwiesen ist lediglich, dass diese Nahrungsergänzung absolut keine Nebenwirkungen haben soll. Krillöl und Algen sind die Rohstofflieferanten. Laut den Herstellern handelt es sich hier um ein zu 100 % natürliches Produkt ohne Beigabe von irgendwelchen künstlichen Stoffen. Es gibt zwar Carotinoide, die künstlich aus Erdöl hergestellt werden und angeblich nur für die Fischzucht verwendet werden. Da keine negativen Begleiterscheinungen bekannt sind, spricht eigentlich nichts gegen die Einnahme solcher Kapseln. Allerdings kann darauf auch verzichtet werden.

Denn die gleichen und ähnliche Carotinoide finden sich auch in verschiedenen Lebensmitteln. Besonders zu empfehlen ist hier die Naturlachsforelle. Nicht zu verwechseln ist dieser Fisch mit gezüchteten Lachsforellen, die ihre rote Farbe durch die Beimischung von künstlichen Carotinoiden bekommen. So beinhalten alle farbigen Früchte und Gemüse irgendwelche Carotinoide. Abgekürzt kann als Fazit gesagt werden. Wer viel Fisch, Schalentiere wie Krebse und Garnelen und auch viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, leistet einen natürlichen Beitrag seinen Testosteron-Spiegel auf einem guten Level zu halten. Wird Testosteron lediglich aus dem Blickwinkel der Libido betrachtet, wird das Hormon sicherlich, zumindest von den Männern, doch etwas überbewertet. Werden jedoch alle Körperfunktionen in die Beurteilung einbezogen, muss dem Testosteron die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden… mehr über Testosteron stiegern!

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8. Oktober 2017 | Posted in Bodybuilding
Diese Autor hat veröffentlicht 2 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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