Wie steht es eigentlich mit der Gesundheit in Deutschland?

Gesundheit in Deutschland – Informationen! Wie gesund und wie krank die Menschen in Deutschland sind, das sind Daten, die für die Entscheidungsträger in der politischen Landschaft von größter Bedeutung sind. Denn die Gesundheit einer Bevölkerung hängt ganz kausal mit ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zusammen. Man muss wissen, wie viele Fehltage es in einem bestimmten Zeitraum und in allen Branchen wegen Krankheiten gab. Auf dieser Grundlage erarbeiten zahlreiche Experten neue Maßnahmen der Prävention, aber auch der Behandlung.
 

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             Gesundheit in Deutschland

So ist mittlerweile auch seit längerer Zeit ganz exakt bekannt, aus welchen Gründen die Kosten, die der Allgemeinheit im Gesundheitswesen abverlangt werden, jedes Jahr steigen. Zum Einen ist die allmähliche Überalterung der Bevölkerung in Deutschland ein großes Problem. Denn es gibt schon längst mehr alte als junge Leute. Wenn im Alter nun aber die Risiken zunehmen, an Beschwerden aller Art zu erkranken, müssen immer weniger Menschen die stetig höher werdenden Kosten schultern. Und zum Anderen können auch ganz bestimmte Krankheiten dazu beitragen, dass das System allmählich in eine Schieflage gerät. Hier spricht man von den so genannten Volkskrankheiten. Hierher gehört auf jeden Fall Diabetes Typ 2 und mit ihr einher gehend die Adipositas, zu Deutsch die Fettleibigkeit. Patienten, die an Diabetes erkrankt sind, haben jedoch mit noch weiteren Begleiterscheinungen zu kämpfen. So denke man zum Beispiel an die vielfältigen Erkrankungen des Herzens, die sehr wohl lebensbedrohlich sein können. Für andere Gruppen der Bevölkerung ist Krebs in seinen zahlreichen Formen der Ausprägung noch immer ein großes Thema. All diesen Beschwerden ist gemein, dass die moderne Medizin sie sehr gut bekämpfen oder zumindest eindämmen kann. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie früh genug erkannt werden. Von größter Wichtigkeit ist darüber hinaus eine gesunde Lebensführung, zu der die Menschen immer wieder auf´s Neue ermuntert werden müssen. Teilweise beginnt man schon in den Kindergärten und Schulen die Menschen für eine gesunde Ernährungsform zu interessieren. Da wird mit den Kindern zusammen gekocht, da besucht man mit ihnen die Kräutergärten der Umgebung, und es wird über die Gefahren des Konsums von zu viel Fleisch aufgeklärt. Dies alles findet unter dem Begriff der Prävention – also der Vorbeugung – statt. Natürlich gibt es darüber hinaus auch eine ganze Reihe von Kursen, die von Ernährungsberatern für Erwachsene veranstaltet werden. Sie sind im Angebot der gesetzlichen Krankenkassen, und die Mitglieder erhalten Vergünstigungen, wenn sie diese Seminare besuchen. Dies gilt vielerorts natürlich auch beim Eintritt in Vereine, die sich dem Sport verschrieben haben. Wo es jedoch bereits zu spät für solch vorbeugende Maßnahmen ist, muss schnell und kompetent geholfen werden. Hier sind all die Hilfsmittel zu nennen, die die moderne Medizin in unserer Zeit zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es immer, dem Betroffenen so schnell und so gut es geht wieder „auf die Beine zu helfen“, damit er sein gewohntes Leben wieder aufnehmen kann. Natürlich muss damit auch ein Wandel des Bewusstseins verbunden sein. Dies zu erreichen, ist eine weitaus schwierigere Aufgabe. Denn all die kleinen Sünden locken überall, und es scheint nur allzu bequem dem inneren Schweinehund einfach nachzugeben.  Damit der Gesetzgeber aber überhaupt erkennen kann, an welchen Punkten er in Zukunft steuernd eingreifen muss, gibt es einen umfangreichen Bericht. Dieser wird seit 1998 jedes Jahr vom renommierten Robert-Koch-Institut aus allen relevanten Daten zusammen gefasst und der Regierung als GEDA-Studie („Gesundheit in Deutschland aktuell“) vorgelegt. Natürlich wird er auch sowohl in einer gedruckten Ausgabe als auch online publiziert. Bei seiner Arbeit unterstützt wird das Institut zum Beispiel von den Experten der Kommission „Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring“, die an der in Bielefeld ansässigen Universität tätig ist.
 

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            Gesundheit in Deutschland

Aber wie kommen die Fachleute an die Daten, die in die aktuelle Studie einfließen? Dies findet zur Zeit noch ausschließlich auf telefonischem Wege statt. Es handelt sich also um einen Querschnitt der erwachsenen Bevölkerung, dem regelmäßig ein umfangreicher Katalog an Fragen zur Gesundheit vorgelegt wird. Neben personenbezogenen Daten wie Alter und Geschlecht werden Themenkreise wie zum Beispiel das rein subjektive Gesundheitsempfinden behandelt, aber auch, wie oft der Betroffene Impfungen in Anspruch nimmt und ob er sich auf sportliche Weise betätigt. Darüber hinaus wird nach derzeitigen Krankheiten und Beschwerden gefragt, ob der Bürger kürzlich in einen Unfall verwickelt war und ob vielleicht Risikofaktoren auf ihn zutreffen. Diese Fragestellungen werden natürlich laufend ergänzt, wenn es die aktuellen Gegebenheiten verlangen. Für die Untersuchung im Jahr 2010 wurden so die Fragen nach Erkrankungen an Darm- und Hautkrebs aufgenommen. Und natürlich ist es seitdem immer wieder wichtig zu erfahren, ob und wie oft die Patienten angebotene Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen. Im Jahr davor war die Organspende ein wichtiges Thema, das damals auch in den Medien ausführlich diskutiert wurde. Für die Studie wollte man in Erfahrung bringen, wie es im Falle des Todes generell um die Bereitschaft zu einer Spende von Organen steht. Dem Gesetzgeber ist es vor allem durch diese wissenschaftliche Studie nur allzu klar geworden, dass er in Zukunft Maßnahmen, die der Vorbeugung von Krankheiten dienen können, noch stärker fördern muss. Darüber hinaus erhält im Hinblick auf die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft natürlich auch die Pflege einen immer wichtiger werdenden Stellenwert. In den Krankenhäusern müssen sich die Patienten besser versorgt wissen, was die Verbesserung der Ausbildung des dort tätigen Personals auf jeden Fall mit einschließen muss. Man denke in diesem Zusammenhang nur an die Krankenhauskeime, die bereits so viele Todesopfer gefordert haben. Sie können nur infolge mangelnder Hygiene entstehen, die wiederum der drängenden Zeitnot zu schulden ist.
 
Es ist festzustellen, dass die vielfältigen Bemühungen durchaus erste Früchte tragen. So müssen zum Beispiel immer weniger Menschen an Erkrankungen wie der koronaren Herzkrankheit, Schlaganfall und Herzinfarkt sterben. Solche Beschwerden sind sehr gut therapierbar geworden. Darüber hinaus konnte seit dem Mauerfall auch das Gefälle von Ost und West beseitigt werden. So liegt die Lebenserwartung von Frauen in sämtlichen Bundesländern im Durchschnitt bei knappen 83 Jahren. Für die Menschen männlichen Geschlechts liegt dieser Wert bei knappen 78 Jahren. Sehr erfreulich ist es überdies, dass immer weniger Menschen im jugendlichen Alter zu Rauchern werden. Dieser Trend ist bereits seit 2004 zu beobachten und sinkt stetig weiter. Für die Zukunft muss der demographische Wandel ständig im Blick gehalten werden, um solch positiven Entwicklungen noch mehr forcieren zu können.
 
Ihr Ronald Ivarsson
www.ESOVita.de
 
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27. Juni 2016 | Posted in Gesundheit
Diese Autor hat veröffentlicht 2 Artikeln. Mehr Infos über den Autor kommt bald.

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